Warum glauben wir überhaupt? – Teil 2

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Im letzten Teil haben wir uns damit beschäftigt, dass wir als Christen unseren Verstand nicht abschalten sollen, sondern angewiesen werden ihn einzusetzen.

In unserer heutigen christlichen Umgebung haben wir jedoch das Problem, dass es anscheinend nur zwei Seiten in dieser Diskussion geben kann. Eine Seite sagt: „Es muss wahr sein, gib uns Beweise und mach einfach Theologie“ und die andere Seite sagt: „Hab einfach Beziehungen, erlebe Gott, denn der Glaube ist nur ein Gefühl“. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand und sie kommt klar und deutlich von Jesus selbst. Er sagt:

„»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«“ (Matthäus 22:37-39)

Jesus sagt also, nachdem er gefragt wird welches wohl das größte Gebot im Gesetz ist, dass wir Gott von Herzen, Seele und Verstand lieben sollen. Uns fällt dabei auf, dass er dabei nicht die Emotionen aber auch nicht den Verstand ausklammert. Jesus sagt uns vielmehr, dass diese beiden, der Verstand und die Emotionen, Hand in Hand arbeiten müssen.

Jesus kam in Gnade und in Wahrheit und wir sind dazu berufen die Wahrheit nicht lächerlich zu machen, aber gleichzeitig in Beziehungen zu anderen Menschen auszuleben.

Doch wie können wir den Herausforderungen gegenüber unseres Glaubens die Stirn bieten?

Der erste Schritt dahin wird uns im Römerbrief 12:2 beschrieben als Paulus sagt: „Passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes. Die Erneuerung unseres Verstandes  – nicht nur irgendwelche Emotionen in unserem Glauben. Diese Erneuerung ist vielmehr diese angesprochene Mischung aus den Emotionen und dem Verstand, damit wir verwandelt werden durch die Erneuerung unseres Sinnes.

Wir wissen also nun, dass wir unseren Verstand benutzen sollen, natürlich in Verbindung mit unseren Emotionen, aber nicht von unseren Emotionen angeführt. Die Bibel geht sogar so weit, dass sie uns vorgibt Vernunftschlüsse und jeder Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt zu zerstören. Warum sich Paulus auf so eine aggressive Art ausdrückt, werden wir uns im nächsten Teil näher anschauen.

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